Das müssen Sie 2019 über Instagram wissen

Sechs wichtige Erkenntnisse über das Engagement auf Instagram, die Sie für Ihre Marketingstrategie nutzen können

Video- oder Foto-Karussell? Ein oder mehrere Hashtags? Und soll man mit einem Influencer zusammenarbeiten? Wenn es um die besten Verhaltensweisen für Instagram geht, kommen viele Fragen auf. Zwar gibt es viele gute Möglichkeiten, diese Social-Media-Plattform in die Marketingstrategie für Ihre Veranstaltung einzubinden, aber manche Vorgehensweisen sind erfolgsversprechender als andere.

Sie wissen nicht recht, wie Sie anfangen sollen? Hier sind die sechs wichtigsten Erkenntnisse aus dem Instagram Engagement Report 2019 von HubSpot, die Ihnen bei Ihren Bemühungen helfen sollen:

1. Es gibt keine feste Definition für „Engagement“.

Gelikte Posts, Kommentare, geteilte Beiträge, Tags – zwar sind mehr als 80 Prozent der Marken der Meinung, dass Engagement die wichtigste Metrik darstellt, doch was das genau bedeutet, ist nicht definiert. Die Wissenschaftler, die den Bericht verfasst haben, schlagen vor, sich auf die Interaktion zu konzentrieren, die am besten zu Ihrer Marke – oder in diesem Fall: dem Anlass Ihres Meetings – passt. (Aus Gründen der Einfachheit steht Engagement in dem Bericht für Likes und Kommentare.)

2. Gepostete Videos erzielen die höchste Engagement Rate.

Verglichen mit unbewegten Bildern erreichen Videos im Schnitt die doppelte Anzahl an Kommentaren. 

Allerdings kann die Produktion von Videos kostspielig sein und eine Reihe sozialer Videoinhalte ist nicht immer im Veranstaltungsbudget enthalten. Wenn Sie lieber bei Fotos bleiben, ist ein Foto-Karussell wirksamer als ein einzelnes Foto, was allerdings nicht heißt, dass man auf einzelne unbewegte Bilder verzichten soll. 

„Diejenigen, die nicht jeden Tag Videoinhalte erstellen können, erzielen immer noch eine gesunde Engagement Rate, wenn sie regelmäßig Bilder, Karusselle und Videoinhalte in einem ausgewogenen Verhältnis posten“, heißt es in dem Bericht.

3. Viel hilft nicht viel, wenn es um Hashtags geht.

Entgegen der landläufigen Meinung können zu viele Hashtags zu einem Rückgang des Engagements führen. Relevanz kommt vor Quantität: Laut dem Bericht sollte ein Beitrag nicht mehr als fünf Hashtags enthalten. Und vergessen Sie auch Ihr mit Schutzmarke versehenes Event-Hashtag nicht!

4. Fangen Sie an zu taggen.

Im Gegensatz zu Hashtags kann das Taggen, also Markieren, anderer aktiver Nutzer auch die Markenbekanntheit erhöhen, das Engagement verbessern und Ihre Online-Community vergrößern. Doch auch in dieser Hinsicht sollten Sie bei einem Instagram-Beitrag strategisch vorgehen. So sollte man beispielsweise nicht bestimmte Teilnehmer markieren, sondern vielmehr Redner von Sitzungen markieren und für sie werben. Auch sollten Sie die Redner bitten, auf ihren sozialen Kanälen ebenfalls Ihre Veranstaltung zu markieren – und das Meeting-Hashtag zu verwenden.

5. Legen Sie mehr Wert auf die Community als auf die Anzahl der Follower.

Haben Sie Schwierigkeiten, Ihr Instagram-Netzwerk zu vergrößern? Sie sind nicht alleine. Fakt ist, dass es aufgrund der Algorithmen der Plattform und der ausgeprägten Marketingkompetenzen anderer Marken schwerer ist, die Anzahl seiner Follower zu erhöhen. Wichtiger als Zahlen ist: Die Stärke Ihrer Instagram-Community. Weniger Follower, die dafür Beiträge liken, kommentieren und miteinander interagieren – was auch immer Engagement eben für Sie bedeutet – sind mehr wert als Tausende Follower, bei denen kein Engagement stattfindet. 

Wenn Ihre Veranstaltung gerade erst auf Instagram veröffentlicht wurde, muss Ihnen klar sein, dass es eine Weile dauern kann, bis sich eine interaktive Community gebildet hat. In dem Bericht wird empfohlen, mit einigen zielgerichteten Anzeigen anzufangen, um eine erste Follower-Basis aufzubauen.

„Dann liegt es an Ihnen, weiter mit Ihrer Community zu interagieren und sicherzustellen, dass Ihr Konto stetig wertvolle Inhalte bietet, um neue Follower anzuziehen“, so der Bericht.

6. Arbeiten Sie mit Micro-Influencern zusammen.

Versuchen Sie es mit einem Social-Media-Takeover durch Micro-Influencer statt durch Top-Prominente. Micro-Influencer bringen mit 50.000 bis 100.000 Followern höhere Engagement Rates und Umsetzungsraten als Superstar-Influencer. Der Studie zufolge liegt das vermutlich daran, dass sie ein kleineres, zielgerichteteres Publikum haben und darum glaubhafter und authentischer wirken können. Und kostengünstiger für Sie sind sie außerdem. Sie dürfen nur nicht vergessen, sie zu markieren!
 

Powered By OneLink