So planen Sie erfolgreiche Networking-Meetings

Vermeiden Sie gängige Networking-Fehler mit diesen Setup-Lösungen

Der Versuch einer Kontaktaufnahme mit Fremden kann an sich schon für Verlegenheit sorgen. Der Aufbau neuer beruflicher Beziehungen kann aber besonders unangenehm sein, wenn eine Networking-Veranstaltung nicht auf Erfolg ausgelegt ist. Mit diesen Setup-Lösungen können Sie fünf gängige Networking-Fehler von vornherein vermeiden:

Das Problem: Fehlende Mitarbeit der Teilnehmer.

Die Lösung: Beginnen Sie mit einem Eisbrecher.

Einfach nur Gäste in einem Raum zusammenzubringen, sorgt in der Regel kaum für produktive Gespräche, besonders bei Teilnehmern, die etwas schüchtern veranlagt sind. Beginnen Sie Ihre Agenda also mit einem Eisbrecher, um Gesprächshürden von Anfang an auszuräumen.

Das Problem: Teilnehmer, die das Gespräch an sich reißen: 

Die Lösung: Wählen Sie einen offenen Veranstaltungsraum.

Übereifrige Teilnehmer sind nur schwer zu umgehen. Aber es gibt einen Lösungsweg: ein offenes Setup für Ihr Meeting. Statt die Veranstaltungsfläche in mehrere Räume aufzuteilen (und so den Gästen am anderen Ende das Gefühl des Gefangenseins zu vermitteln), bieten Sie mit einem offenen Setup die Möglichkeit, dass sich immer wieder neue Gäste am Gespräch beteiligen. 

Das Problem: Teilnehmer, die ein Gespräch abbrechen, um mit „wichtigeren“ Gästen zu sprechen.

Die Lösung: Planen Sie Aktivitäten, die den Gästen die Möglichkeit bieten, mit allen Teilnehmern zu sprechen. 

Niemand möchte das Gefühl haben, für jemand Besseren verlassen worden zu sein. In einem Networking-Umfeld kann das dazu führen, dass sich die Teilnehmer unwichtig fühlen und die allgemeine Meeting-Stimmung sinkt. 

Planen Sie Aktivitäten, die den persönlichen Kontakt der Gäste miteinander fördern und eine gedrückte Atmosphäre vermeiden. Sie könnten z. B. einmal Speed-Dating ausprobieren. Richten Sie Einzelstationen im Raum ein und geben Sie jedem Paar ca. fünf Minuten Zeit zum Reden. Nicht nur, dass so alle Teilnehmer miteinander ins Gespräch kommen, sondern sie werden sich aufgrund des Zeitdrucks auch zuerst auf wichtige Informationen konzentrieren. Auf diese Weise wissen sie ziemlich schnell, ob sie beruflich miteinander harmonieren.  

Das Problem: Mangelnde Professionalität.

Die Lösung: Legen Sie vor Beginn der Tagung einen Verhaltenskodex fest. 

Wie bei jeder Veranstaltung sollten auch hier die Erwartungen der Teilnehmer möglichst frühzeitig gelenkt werden. Fördern Sie den Networking-Erfolg Ihrer Gäste durch eine Kleiderordnung und andere angemessene Veranstaltungsregeln, die Sie in Ihrer Kommunikation vor Tagungsbeginn bekanntgeben. 

Das Problem: Teilnehmer, die ihren Lebenslauf austeilen.

Die Lösung: Bieten Sie den Teilnehmern die Möglichkeit, nach der Veranstaltung problemlos miteinander in Kontakt zu treten. 

Einige Gäste möchten sicherlich gern über ihre Erfahrungen sprechen (und das ist toll!), aber das Verteilen von Lebensläufen oder ähnlichen Materialien der Selbstwerbung wirkt eher egozentrisch und abstoßend. Mit einem Online-Portal, in dem sich die Teilnehmer nach der Tagung leicht finden und miteinander kommunizieren können, sichern Sie, dass alle Teilnehmer neue Beziehungen aufbauen können. Das kann beispielsweise über eine App für Veranstaltungen oder eine Facebook-Gruppe geschehen. 

Durch die Bereitstellung einer Möglichkeit der Kontaktaufnahme für die Teilnehmer über einen digitalen Treffpunkt gehen Sie zugleich auch einen weiteren häufigen Networking-Fehler der Gäste an: mangelnde Umsetzung.

Wie oben schon erwähnt, ist die Festlegung von Networking-Regeln vor der Tagung ebenso wichtig. Erwähnen Sie also dort auch, dass Lebensläufe nicht erlaubt sind, und vermeiden Sie auf diese Weise, dass Gäste mit frisch gedruckten Exemplaren anreisen. 
 

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