So geht’s: Minimalistische Ausstattung

Drei Regeln für ein minimalistisches Design, das Aufsehen erregt

Es kann leicht einmal passieren, dass man es mit der Dekoration etwas übertreibt: extravagante Tafelaufsätze, große Blumenbouquets, Lichter, Projektionen, rote Teppiche – die Liste ist lang. Bei manchen Kunden und Veranstaltungen kann ein aufwendiger Aufbau vom eigentlichen Ziel des Meetings ablenken. In solchen Fällen ist man mit der minimalistischen Ausstattung besser bedient.

Beim Minimalismus geht es nicht nur darum, unnötigen Ballast loszuwerden, sondern auch darum, was eine Veranstaltung dadurch gewinnt: Fokus und Klarheit. Die Gäste verlieren sich nicht in Details, sondern können sich in einer minimalistischen Umgebung voll auf den Zweck eines Meetings konzentrieren.

Wir nennen Ihnen einige der wichtigsten Regeln, die man beachten sollte, wenn man eine minimalistische Veranstaltung plant und dennoch alle Register ziehen möchte:

Funktion kommt vor Luxus

Beim minimalistischen Design steht die Funktionalität unangefochten an erster Stelle. Was bedeutet, dass ein Gegenstand, der keinen Zweck erfüllt oder nur zur Dekoration dient, bei Ihrem Meeting nicht zum Einsatz kommen sollte. Ihnen muss also klar sein, was für den Erfolg Ihres Meetings wirklich nötig ist. Analysieren Sie Ihr Meeting bis ins Mark und entscheiden Sie, was zum Gelingen absolut notwendig ist. Überlegen Sie für jedes Objekt bei Ihrer Veranstaltung, welche Funktion es erfüllt und ob es zusätzlich auch noch auf andere Weise genutzt werden kann, um Ihr Meeting zum Erfolg zu führen und Ihre Ziele zu erreichen. Wenn Sie diese Grundlagen erarbeitet haben, können Sie darauf aufbauen. 

Nehmen wir beispielsweise einmal an, Sie richten eine Networking-Veranstaltung aus. Da Sie dafür die Gäste so zusammenbringen müssen, dass sie auf natürliche Weise miteinander ins Gespräch kommen und sich vernetzen, möchten Sie eine Happy Hour mit Appetithäppchen und Spezialitäten-Cocktails anbieten. Wenn es nun an die Ausstattung des Raumes geht, müssen Sie sich überlegen, was unentbehrlich ist, damit dieses Zusammentreffen funktionieren kann: nämlich Speisen und Getränke. Diese könnten Sie, anstelle von großformatigen dekorativen Tafelaufsätzen, auf stilvolle und moderne Weise so anrichten, dass sie gleichzeitig auch als Dekoration fungieren. So kommen Sie ohne das Überladene aus, das riesige Tafelaufsätze oftmals mit sich bringen, und der Raum hat optisch dennoch genug zu bieten, um nicht leer zu wirken. 

Bleiben Sie neutral 

Eine neutrale Farbgebung ist die Grundlage minimalistischen Designs. Grautöne, Weiß, Schwarz und Beige sind hier charakteristische Farbtöne, aber auch metallische Farben so wie Gold gelten als neutral. Wenn Sie also eine wirklich minimalistische Veranstaltung planen, sollten Sie sich für eine passende Farbfamilie entscheiden, durch die das visuelle Erlebnis nicht überladen wirkt.

Minimalismus bedeutet allerdings nicht, dass Sie auf Farben völlig verzichten müssen. Einige Farbtupfer können bei einem neutralen Farbschema dem ganzen Raum das gewisse Extra verleihen. Da die Funktion beim minimalistischen Design das Leitprinzip ist, sollten Sie Farben in Verbindung mit zweckmäßigen Elementen wie Namensschildern verwenden, anstatt im Raum farbige Elemente einzusetzen, nur um etwas Farbe in die Dekoration zu bringen.

Schaffen Sie ein Gleichgewicht

Manchmal ist es nicht möglich, alles Überflüssige aus einem Meetingraum zu entfernen, da manche Veranstaltungen mehr Ausstattung und Zubehör erfordern, als es ein wirklich minimalistisches Design zulassen würde. Aber letztendlich geht es beim Minimalismus darum, einen Raum so zu nehmen, wie er ist, und Harmonie mit den Dingen herzustellen, die sich darin befinden. Wenn Sie Elemente, die möglicherweise keine Funktion erfüllen, nicht entfernen können, sollten Sie darüber nachdenken, wie Sie diese am besten so präsentieren, dass ein Gleichgewicht zu den zweckorientierten Elementen entsteht. Wenn Ihr Meeting beispielsweise einen technischen Aufbau erfordert, der viele sichtbare Kabel beinhaltet, könnten Sie diese in dekorativen Kisten verstecken oder sie mit Blumen verdecken. Dadurch haben Sie vielleicht mehr Elemente im Raum, aber wenn Sie diese neutral halten, können sie dennoch das Aussehen und das Gefühl von minimalistischem Design erzeugen.

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