So vermeiden Sie den Technologie-Burnout

Technologie kann Leute ermüden – auch Ihre Gäste. Und so lösen Sie das Problem

Die Technologie bei Veranstaltungen nimmt zu – und das aus gutem Grund. Technologie kann unter anderem dabei helfen, Anmeldevorgänge zu optimieren, Teilnehmer miteinander zu vernetzen oder eine Veranstaltung logistisch zu planen. Genau deshalb gehen 59 Prozent aller Planer davon aus, dass sie in Zukunft mehr Technologie verwenden werden

Diese Zunahme an Technologie kann jedoch auch dazu führen, dass Teilnehmer sich durch das dauernde Starren auf einen Bildschirm ausgelaugt fühlen und sich nicht mehr konzentrieren können. Das bedeutet nicht, dass Sie den Einsatz der Technologie auf Ihrer Veranstaltung einschränken müssen. Sie sollten jedoch Rücksicht auf Ihre Gäste nehmen und ihnen Möglichkeiten geben, sich vom Technologiekonsum zu erholen. 

Hier sind einige Möglichkeiten, wie sich Gäste von der Technikberauschung erholen können:

Achtsame Meditation

Zu langes Starren auf einen Bildschirm kann das Gehirn neuronal beeinflussen. Neurowissenschaftler bezeichnen dies als „digitale Demenz“. Dieser Begriff beschreibt, wie ein übermäßiger Technologiekonsum zu einer Abnahme bestimmter kognitiver Fähigkeiten führen kann. Zu den Symptomen gehören unter anderem Aufmerksamkeitsschwäche, Konzentrationsverlust und eine Verschlechterung des Kurzzeitgedächtnisses.

Eine einfache Methode, Ihr Gehirn wieder in Schwung zu bringen, ist Meditation. Eine Pause mit einer geführten Meditation kann zu neuer geistiger Klarheit führen, positive Energien freisetzen sowie förderlich für das aktive Zuhören und die Entscheidungsfähigkeit sein. 

Werden Sie aktiv

Ähnlich der Meditation können ein paar Minuten physischer Aktivität die geistige und körperliche Erholung deutlich fördern. Yogaübungen sind eine bekannte Methode, um Stress zu bewältigen. Planen Sie für die Pausen Ihres Meetings beispielsweise aktive Breakout-Sitzungen mit einfachen körperlichen Übungen, zum Beispiel Yoga, Pilates oder Aerobic.  

Richten Sie technikfreie Bereiche ein

Einige Teile Ihres Meetings kommen womöglich nicht ohne Technik aus. Es ist jedoch auch wichtig, andere Bereiche einzurichten, in denen sich keine technischen Geräte befinden und in denen Teilnehmer eine Pause einlegen können. Für Networking-Meetings könnten Sie zum Beispiel eine technikfreie Happy Hour organisieren. Sammeln Sie am Eingang alle elektronischen Geräte ein und halten Sie dadurch den Empfangsbereich so technikfrei wie möglich. (Wenn das Meeting in einer Bar mit Fernsehgeräten stattfindet, schalten Sie diese vorher aus.) Wenn Gäste ihre Cocktails trinken und miteinander in Kontakt treten, löst sich der Stress und sie können sich erholen. 

Sorgen Sie für einen natürlichen Touch

Studien haben gezeigt, dass Pflanzen, Tageslicht und andere natürliche Elemente die Stimmung und die Produktivität von Personen deutlich erhöhen können. Das Betrachten einer Landschaft führt bereits nach 40 Sekunden dazu, dass das Gehirn einen entspannteren Zustand annimmt. Wenn Sie bei Ihrer Veranstaltung also nicht auf Technik verzichten können, gleichen Sie die Bildschirme mit natürlichen Elementen in Ihrer Dekoration aus. Nutzen Sie Tafelaufsätze und Dekorationen mit Pflanzen, Bäumen und Blättern und nutzen Sie Räume mit großen Fenstern, die viel Tageslicht hineinlassen. 
 

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