Clevere Carly: 4 Schritte zur Entwicklung einer Marke für Ihr Meeting

Ein effektiver Brandingleitfaden erfüllt die Bedürfnisse der Kunden – und auch die der Teilnehmer

Hallo, liebe Planer!

Seit Kurzem arbeite ich an einem Projekt, das ein vollständiges Rebranding beinhaltet. Und ich muss wirklich sagen, ich hatte total vergessen, wie kompliziert das sein kann. Von Logos und Messaging bis hin zu Meetinggeschenken betrifft das Branding fast alle Aspekte einer Veranstaltung. Es ist ein einheitlicher Gestaltungsleitfaden, der letztlich die Identität eines Meetings skizziert und – wenn es effektiv umgesetzt wurde – eine Verbindung zu Menschen schafft. 

Kein Wunder also, dass es darauf ankommt, dass die Branding-Leitlinien wirklich gut werden. 

Wenn Sie sich also, wie ich, daran machen, eine Brandingstrategie für ein Meeting oder eine Veranstaltung zu erstellen, sollten Sie folgendermaßen vorgehen:

1. Verschaffen Sie sich Klarheit über den Anlass Ihrer Tagung.

Wie bei den meisten strategischen Bestrebungen in Bezug auf Veranstaltungen ist auch hier der erste Schritt, die Ziele des Meetings zu bestimmen. Da Entscheidungen hinsichtlich des Brandings letztlich die Atmosphäre und die Identität Ihrer Veranstaltung bestimmen werden, ist es wichtig, dass jedes Element im Einklang mit der Kernvision steht. 

Nehmen wir einmal an, Sie richten ein Werbemeeting aus mit der Absicht, ein neues Produkt zu verkaufen. In der Theorie mögen diese Verkäufe unabhängig vom Logo des Meetings stattfinden oder dafür irrelevant sein. Doch das Logo ist Teil Ihrer umfassenden Marketingstrategie. Hintergrundwissen über Schlüsselmerkmale kann tatsächlich das Logodesign beeinflussen. 

Denken Sie an Amazon mit seiner Mission, dem Konsumenten alles zu verkaufen, was er möchte: jedes Produkt, von A bis Z. Und das Logo des Handelsriesen spiegelt genau das wider: In dem cleveren Design zeigt ein Pfeil vom „A“ zum „Z“. 

2. Ermitteln Sie Ihre Zielgruppe.

Sobald Ihnen die Ziele Ihres Meetings klar sind, ist es an der Zeit, Ihr Zielpublikum zu bestimmen. Und damit auch dessen Vorlieben. Wie gesagt: Ein gelungenes Branding kommt bei den Leuten an. 

Wenn Sie eine bestimmte Zielgruppe ansprechen wollen, müssen Sie wissen, was Vertretern dieser Gruppe bei einer Veranstaltung wichtig ist, um ihnen dieses Erlebnis bieten zu können. Die Generation Z wird beispielsweise ganz andere Interessen haben als die der Baby-Boomer. Schicken Sie eine Umfrage an die Gästeliste ähnlicher Meetings in der Vergangenheit, um beurteilen zu können, was ihnen gefällt und was nicht. Konzentrieren Sie Ihre Fragen dabei auf den Inhalt und die allgemeine Botschaft der Veranstaltung.

Oder wenn Sie für die Zukunft planen, sammeln Sie bei einer aktuellen oder anstehenden Veranstaltung Daten über die Teilnehmer in Echtzeit.

3. Bauen Sie Ihre Marke auf. 

Jetzt, wo Sie beide Seiten der Medaille kennen, kommt der schönste, aber auch schwierigste Teil der ganzen Sache: die Markenidentität Ihres Meetings aufzubauen. 

Noch einmal: Branding betrifft so gut wie alles – von der Farbgebung und dem Logo bis hin zu Meetinggeschenken und natürlich Posts in den sozialen Medien sowie die gesamte Nachrichtenübermittlung. Und da Branding so breit gefächert ist, sollte Ihr Brainstorming-Team das auch sein: Je mehr Kreativität im Raum, desto besser.

4. Probieren Sie es aus.

Et voilà! Sie und Ihr Team haben einige Branding-Konzepte entwickelt, die allesamt perfekt zu den Zielen des Meetings und zur Zielgruppe passen würden. 

Für welches sollen Sie sich nun entscheiden? Der Erfolg Ihrer Veranstaltung hängt letztlich von den Gästen ab. Also präsentieren Sie diesen einige Ideen und fragen Sie, welche Idee ihnen am besten gefällt. Wenn es für Ihre Veranstaltung noch keine Gästeliste gibt – was ziemlich wahrscheinlich ist, wenn Sie sich in Sachen Planung noch im Branding-Stadium befinden –, wenden Sie sich an Teilnehmer ähnlicher Veranstaltungen und fragen Sie nach deren Meinung. 

Natürlich kann das Testen Ihrer Ideen dazu beitragen, dass Ihre Gäste einen Zugang zur Botschaft Ihres Meetings finden. Aber nicht bei allen Veranstaltungen wird dafür Zeit sein. Wählen Sie in diesem Fall das Konzept, das auf Grundlage der gesammelten Informationen am besten zum Kunden und zu den Teilnehmern passt. Setzen Sie es dann beherzt um.

Und auch, wenn Branding eine echte Herausforderung sein kann, so ist es doch meist der kreativste Teil des Planungsprozederes und das, was aus all Ihren Bemühungen ein schönes, stimmiges Paket macht. Und wer würde sich nicht über so ein hübsches Geschenk freuen?

Bis zum nächsten Mal.

Viel Spaß beim guten Planen!
Ihre clevere Carly

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