Leitfaden für Einsteiger: So setzen Sie Augmented Reality (AR) bei Ihren Veranstaltungen ein

Die Einbindung von AR in drei Schritten

Als Planer suchen Sie nach immer neuen Möglichkeiten, um die Teilnahme an Meetings anzuregen. Und da sich die Veranstaltungstechnik immer weiter entwickelt, gibt es heutzutage mehr technische Möglichkeiten als je zuvor, mit deren Hilfe aus untätigen aktive Teilnehmer werden. Tatsächlich geben 51 Prozent aller Erstnutzer an, dass die Investition in Veranstaltungstechnik sich ausgezahlt hat – also können auch Sie davon profitieren.

Mit dem Erfolg von Apps wie Pokémon Go und Snapchat ist die Augmented Reality auf der Liste der technischen Möglichkeiten zum Einbinden von Gästen ganz oben gelandet. Anders als die virtuelle Realität, die die Teilnehmer in eine andere Welt fernab Ihres Meetings entführen kann, erweitert die Augmented Reality einen bereits existierenden Raum. Sie können sich das vorstellen wie einen Filter: Augmented Reality fügt Elemente zu Ihrem Meeting hinzu, die eigentlich nicht vorhanden sind (genau wie sie Pokémons zeigt, die wild durch die reale Welt rennen, obwohl diese natürlich gar nicht existieren). Für Planer bedeutet das, dass AR sich gut in andere Bereichen Ihrer Veranstaltung einfügt, die Sie vielleicht schon geplant haben. 

Glücklicherweise müssen Sie kein Technikexperte sein, um AR in Ihr Veranstaltungserlebnis zu integrieren. In diesem Leitfaden für Einsteiger erfahren Sie, wie es geht:

1. Entscheiden, wie AR den Zweck Ihres Meetings unterstützen kann.

AR kann in Ihren Meetings auf vielfältige Weise eingesetzt werden: um beispielsweise eine umfassende, praxisnahe Lernerfahrung zu bieten, als neue Networking-Aktivität oder als Verbindungsglied, um Fernteilnehmer mit einzubeziehen. Da es unzählige Möglichkeiten gibt, wird die Entscheidung, wie Sie diese Technik einsetzen, davon abhängen, was Sie erreichen möchten. Wenn Ihr Kunde beispielsweise ein Werbemeeting veranstaltet, um ein neues Produkt einzuführen, sollten Sie AR schwerpunktmäßig einsetzen, um den Teilnehmern den besten Blick auf dessen Eigenschaften zu vermitteln. Wenn es sich dagegen um ein Schulungsmeeting handelt, bei dem verschiedene Redner präsentiert werden, sollte die Technik darauf ausgerichtet sein, deren Präsentationen zu unterstützen.

2. Die Technik verstehen.

Das Konzept der AR mag simpel erscheinen, doch es gibt zahlreiche Geräte und Effekte, die das Gästeerlebnis verändern können. Um bei Ihrem Meeting das Beste aus der AR-Technologie herauszuholen, sollten Sie wissen, welche Arten der Technik es gibt, damit Sie entscheiden können, welche davon Ihr Veranstaltungserlebnis am besten unterstützt:

  • Tragbare AR erfordert ein Headset, mit dem die Nutzer Ihren Raum mit erweiterten Effekten sehen können.
  • Gerätebasierte AR erzeugt eine alternative Realität mittels separater Geräte wie Tablets, Smartphones oder Apps. 
  • AR-Spiegel: Der Teilnehmer sieht in einem Spiegel über das eigene Spiegelbild hinaus zusätzliche Inhalte oder Bilder.
  • Transparente AR nutzt LED-Displays, um zusätzliche Elemente in die Umgebung zu projizieren.

3. Den richtigen Technikpartner finden.

Sobald Sie umrissen haben, welchen Zweck die AR erfüllen soll und welche Geräte Sie dafür benötigen, ist es an der Zeit, die richtigen Personen zu finden, die Ihre Vision in die Realität (oder in diesem Fall: erweiterte Realität) umsetzen. Selbst wenn Sie sich für technikaffin halten, wird ein Technikpartner Ihnen wertvolle Informationen geben können, wie Sie die Daten der AR-Methode, für die Sie sich entschieden haben, richtig aufbereiten, umsetzen und analysieren. Genau wie Caterer, Redner und andere Veranstaltungspartner haben auch verschiedene Techniken und die dahinterstehenden Marken unterschiedliche Besonderheiten. Sie müssen also recherchieren: Welche Expertise kann Ihr potenzieller Technikpartner vorweisen, und passt sie zu Ihren Zielen? Wenn die Antwort nicht zu Ihren Erwartungen passt, kann daraus keine Partnerschaft entstehen, von der beide Seiten profitieren.
 

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