Warum sind Ihre Gäste nicht gesellig?

4 Möglichkeiten, um Ihre nächste Veranstaltung zum gesellschaftlichen Renner zu machen.

Als perfektionistische Meetingplaner legen die meisten von uns großen Wert auf die Details. Von farblich abgestimmten, begeisternden Speisen und Getränken bis hin zu personalisierten Geschenken tun wir stets unser Bestes, um den Gästen eine Vielzahl von Köstlichkeiten anzubieten. Doch trotz all unserer Anstrengungen reichen selbst diese aufwendigen Konzepte nicht immer aus, um das Eis zu brechen. Was wiederum eine Frage aufwirft: Warum sind die Gäste nicht gesellig? 

Es gibt zwar keine magische Formel, um Ihre Teilnehmer in den Pausen, beim Mittagessen oder auf der Party nach dem Meeting untereinander zum Interagieren zu bringen. Aber ein paar Tricks, um zu Gesprächen anzuregen, haben wir sehr wohl für Sie. 

1. Bieten Sie Gästen ein „gemeinsames Erlebnis“ an 

Ihre Teilnehmer vereinen geografische oder auch politische Gegensätze und kommen zu Ihrer Veranstaltung mit ihren ganz eigenen Erfahrungen, Erwartungen und Einstellungen. Dieses Zusammenfinden unterschiedlicher Hintergründe gehört zu den Aspekten, die Meetings so beflügelnd und dynamisch machen können. Doch wenn Sie sich erhoffen, dass Ihre Teilnehmer unbekümmert miteinander Freundschaft schließen, müssen Sie schon mehr tun, als sie nur im selben Raum zu haben. 

Einer Studie von Psychology Today zufolge spielen gemeinsame Erfahrungen bei der zwischenmenschlichen Bindung eine entscheidende Rolle und sind manchmal sogar viel außergewöhnlicher als Erfahrungen, die man alleine machen kann. Wie lässt sich diese Logik also auf Ihr Meeting übertragen? Sie müssen Ihren Teilnehmern ein wahrlich einzigartiges Erlebnis bieten – etwas, das sie nur bei Ihrem Meeting erfahren und erkunden können. Vielleicht ein Konzert, die Vorstellung eines neuen Produktes oder sogar schlicht und einfach ein Kochkurs. Welches Erlebnis Sie auch anbieten: es sollte einzigartig sein.   

2. Alles klar zum Herumtummeln!   

Wenn Sie Gäste dazu bringen möchten, miteinander zu interagieren, scheint es geradezu selbstverständlich, jedem einen eigenen Sitzplatz zuzuweisen. Schließlich sorgt das ja dafür, dass niemand im Gespräch außen vor bleibt, stimmt's? 

Tja, laut einem Artikel der New York Times ist diese Logik nicht so wasserdicht, wie sie klingt. Fest zugewiesene Sitzplätze können der NYT zufolge für Gäste manchmal sogar Grund zur Beunruhigung sein. Genauer gesagt, die Frage, neben wem man wohl sitzen wird, kann Anspannung verursachen. 

Sie können anfangs zugewiesene Sitzplätze anbieten, aber die zugleich auch Gäste dazu anregen, sich ganz natürlich unter die Leute zu mischen. Zusammenkünfte an vergnüglichen, gesprächsfreundlichen Punkten (z. B. einer Cocktailbar oder einer Spielestation) können da förderlich sein. 

3. Setzen Sie auf die Profis

Obwohl viele Ihrer Gäste wahrscheinlich von Natur aus gesellig sind, kann es dennoch unheimlich einschüchternd sein, auf eine völlig fremde Person zuzugehen. Bei vielen Veranstaltungen oder Treffen ist es oft genau diese eine neugierige, ultraextrovertierte Person, die das Gespräch ins Rollen bringt. Also nehmen Sie den Anfang doch gleich selbst in die Hand und engagieren Sie dafür Hilfe.

Ob Sie nun jemanden aus Ihrem Team, einen der Teilnehmer oder eine andere Person dazu bestimmen, die die Leute ins Gespräch bringen kann – vertrauen Sie auf ein paar Leute, die Ihre Gäste zu Unterhaltungen anregen. 

4. Wenn sonst nichts hilft, dann vielleicht etwas angetrunkener Mut.

Auch für Leute, die keinen Alkohol trinken, ist die Bar normalerweise ein ziemlich geselliger Ort, an dem es einfach lockerer zugeht und man für Gespräche mit Fremden offener ist. Wenn sich das während des Meetings nicht anbietet, geben Sie den Gästen mindestens bei einer Cocktailstunde danach etwas Gelegenheit dazu. Aber lassen Sie den Alkohol nicht die ganze Nacht fließen – Ihre Gäste sollen schließlich aufeinander zugehen und nicht wankend übereinander stolpern. 

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