Kohle-Cocktails sind das neue Schwarz

Servieren Sie diese angesagte Cocktailkreation als erfrischenden Gesprächsaufhänger.

Wenn Sie mit Ihrem Event für Eindruck sorgen möchten, kommt es oft auf die kleinsten Details an. Mit gesprächsanregenden Design-Elementen, bedeutungsvollen Souvenirs und innovativen Cocktails können Sie sich von der Konkurrenz abheben. Zu diesem Zweck empfehlen wir Ihnen Cocktails mit Aktivkohle (Getränkekreationen mit einer reichhaltigen Kohleform), den angesagten Drink-Trend, der garantiert für Gesprächsstoff sorgt.   

Im Wellness-Bereich ist Kohle bereits seit einigen Jahren präsent – ob nun als Bestandteil von Hautpflegeprodukten oder kaltgepressten Säften. Aber wie unterscheidet sich Aktivkohle von dem Brennstoff, mit dem wir unseren Grill füllen? Hierzu eine kurze Einführung: Bei Aktivkohle handelt es sich um gewöhnliche Kohle, die heißer Luft ausgesetzt wird; dabei entstehen viele kleine Öffnungen und eine große Oberfläche. Diese Oberfläche ist eine „Klebefalle“ für Moleküle und bewirkt die Anlagerung chemischer Stoffe, die ansonsten im Verdauungstrakt oder auf der Haut verbleiben würden. „Kohle hat mehrere gesundheitsfördernde Eigenschaften, von denen wir profitieren können, indem wir sie in Tee, Wasser oder in einem köstlichen Cocktail trinken“, berichtet Brian Jaymont, Beverage Manager, Global Operations, von Marriott. „Sie beruhigt den Magen, fördert die Verdauung und sorgt beim Trinken verblüffenderweise für saubere, weiße Zähne! Außerdem verbessert sie die Hautgesundheit und unterstützt die innere Entgiftung, indem sie die Folgen von übermäßigem Konsum lindert – zum Beispiel den verhassten Kater.“ 

Inzwischen wird der Trend auch von Küchenchefs und Mixologen aufgegriffen, die Kohle als Zusatz für alles von Eis bis Getränke verwenden. Das Ergebnis: ein tiefschwarzer Cocktail, der garantiert alle Blicke auf sich zieht. Und das Beste? Aktivkohle ist geruch- und fast geschmacklos und sollte daher „bei angemessener Dosierung lediglich Auswirkungen auf die Farbe haben“, so Jaymont. „Möglicherweise ist der Mineralgehalt minimal im Geschmack erkennbar, doch dadurch wird der Cocktail eigentlich nur noch faszinierender und interessanter.“ 

Gemixt wird Kohle am besten mit „kräftigen“ Säften – wie etwa Limetten-, Grapefruit- oder Granatapfelsaft – die dem Cocktail Leuchtkraft verleihen, ohne seine Farbe zu verändern. Außerdem kann sie praktisch mit jeder Flüssigkeit kombiniert werden. „Wir überraschen unsere Gäste gerne mit gut gereiftem Rum oder pikantem Tequila“, berichtet Jaymont.   

Wenn Sie Ihrem nächsten Event etwas schwarzen Zauber verleihen möchten, testen Sie dieses Rezept für einen besonderen Kohle-Cocktail. 

Globe Discovery

Zutaten:
  • 3 oz. weißer Tee
  • 1 ½  oz. Hibiskussirup
  • 1 ½ oz. frischer Grapefruitsaft
  • 1 oz. frischer Granatapfelsaft
  • 2 Basilikumblätter, plus ein separates Blatt zum Garnieren
  • ½ Barlöffel Aktivkohle
  • Grapefruitschale
  • Frische Blume
Anweisungen: 

Tee, Sirup, Säfte und zwei Basilikumblätter im Mixbecher mischen. Eis hinzugeben und kräftig schütteln. Vorsichtig ½ Barlöffel Aktivkohle hinzugeben und zum Mischen kräftig schütteln. Die Kohle sollte sich vollständig auflösen und keine Klumpen bilden. In ein Cocktailglas gießen. Der Cocktail sollte eine tiefschwarze Farbe mit leichtem Violettton haben und darf nicht klumpen. Mit einem Grapefruitstreifen garnieren, kleine Löcher in die Schale schneiden und die Stiele von Basilikumblatt und Blume hineinstecken.

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