3 Sensorische Taktiken zur Stressbewältigung, die Sie ausprobieren sollten

Keine Sorge, es sind garantiert keine Fidget Spinner ...

Wenn sich bei Ihnen bisher kein Fidget Spinner – Sie wissen schon, dieses dreieckige Stück Metall oder Plastik, das sich um eine Achse dreht – an Ihren Arbeitsplatz, in die Schultasche Ihres Kindes oder, Gott bewahre!, an Ihren Esstisch verirrt hat, können Sie sich glücklich schätzen! Diese super einfachen Spielzeuge sind schnell zu den Zeitfressern dieses Sommers geworden. 

Diese kleine Spielerei für die Hand scheint zwar unbedeutend zu sein, es gibt jedoch wissenschaftliche Erkenntnisse, die ihre Vorteile hervorheben. Laut eines aktuellen Forbes-Artikels kann das Spielen mit dem Spinner helfen, die Teile Ihres Gehirns zu beschäftigen, die sonst durch produktivitätsverhindernde Gedanken abgelenkt würden. Mit anderen Worten könnte die Zeit, die Sie mit dem Drehen des Fidget Spinners verbringen, Ihre Sorge hinsichtlich Ihrer Leistung bei der Arbeit oder aufgrund von Ärger zu Hause abschwächen. Außerdem wurde in Studien herausgefunden, dass das Zusammenspiel von Bewegung und Denken Ihnen dabei helfen kann, Informationen besser zu behalten und zu verstehen – das gilt auch, wenn das Denken nicht besonders komplex ist. 

Wir nennen Ihnen einige sensorische Aktivitäten und Übungen zum Stressabbau, die Sie ganz einfach während eines Meetings oder an Ihrem Schreibtisch ausüben können, und die ganz bestimmt keine Fidget Spinner sind. 

1. Muskeln an- und entspannen 

In einem anderen Forbes-Artikel wird darauf hingewiesen, dass Stress und Sorgen bei der Arbeit zu Muskelanspannungen führen, die Ihren Stress noch weiter verschlimmern können. Das Verdrängen von negativen, stressigen Gedanken aus dem Kopf ist zwar nicht immer möglich, Sie können jedoch den Stress in Ihrem Körper verringern, indem Sie Ihre Muskeln kontrolliert langsam an- und entspannen. Dazu können diese altbewährten Stressbälle hilfreich sein, die Sie oft an Arbeitsplätzen finden – oder auch der „Original“-Fidget Spinner. 

2. Einatmen, ausatmen 

Zwar atmen wir täglich ein und aus, die Art, wie wir dies tun, kann sich jedoch stark auf unseren Stress auswirken. Das American Institute of Stress gibt an, dass tiefes, kontrolliertes Atmen die beste Taktik ist, um Stress zu reduzieren. Außerdem konzentrieren Sie sich dadurch auf Ihren Körper, was dabei hilft, unwichtige Gedanken loszuwerden, die Stress verursachen. Atmen Sie zuerst tief durch Ihre Nase in den Bauch ein, danach atmen Sie langsam durch Ihren Mund wieder aus. Wenn Sie dies einige Male wiederholen, sollte es Ihnen schon besser gehen.

3. Sinne anregen 

Unsere Sinne – egal ob, Sehen, Riechen, Fühlen, Schmecken oder Hören angesprochen wird – sind unsere größte natürliche Ablenkungsquelle. Und wenn der jeweilige Sinn auf eine mittelbare, geplante Weise angeregt wird, kann dies Ihnen vorübergehend dabei helfen, Ihren Kopf von negativen Gefühlen und Gedanken zu befreien. Nach dem oben genannten Forbes-Artikel sollten Sie sich mit Dingen beschäftigen, die Ihre Sinne anregen – zum Beispiel beruhigende Musik hören, Familienfotos ansehen, an einem Strauß frischer Blumen riechen oder die Hände kurz massieren. Wichtig dabei ist herauszufinden, welcher der fünf Sinne Ihnen besonders beim Stressabbau hilft, und sich dann daran zu halten. 

Powered By OneLink